Drehstart für Usedom-Krimi

Wilde Spekulationen über eine große Blutlache und ein Sorgerechtsstreit um ein Mädchen, das in einer Pflegefamilie lebt – damit wird Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) in zwei neuen Fällen des „Usedom-Krimis“ konfrontiert, die aktuell gedreht werden. Die Filme „Vampire“ und „Familienbande“ (beides Arbeitstitel) entstehen bis zum 27. April im Auftrag von ARD Degeto Film und NDR für die ARD auf Usedom sowie in Berlin und Umgebung.

Katrin Sass steht für zwei neue Filme vor der Kamera

Die Dreh­bü­cher schrie­ben Anto­nia Scheur­len und Lucas Thiem (für „Vam­pi­re“) sowie Dinah Mar­te Golch und Isa­bell Ser­auky (für „Fami­li­en­ban­de“). Regie führt in bei­den Fil­men Mat­thi­as Tie­fen­ba­cher. Er insze­nier­te bereits meh­re­re ande­re „Use­dom-Kri­mis“. Neben Kat­rin Sass ist wie­der das Stamm­team des erfolg­rei­chen ARD-Don­ners­tags­Kri­mis zu sehen: Till Firit (Kom­mis­sar Rai­ner Witt), Rai­ner Sel­li­en (Poli­zist Holm Bren­del), Jana Julia Roth (Poli­zis­tin Dorit Mar­tens), Rik­ke Lyll­off (Kom­mis­sa­rin Ellen Nor­gaard) und Elsa Krie­ger (Mer­le Witt). Dar­über hin­aus sind in „Vam­pi­re“ unter ande­rem Vanes­sa Loibl und Wolf­gang Micha­el dabei. In „Fami­li­en­ban­de“ wir­ken Han­nah Schil­ler, Kat­rin Wich­mann und wei­te­re mit. Die bei­den neu­en Kri­mis wer­den vor­aus­sicht­lich im Herbst 2026 im Ers­ten und in der ARD Media­thek zu sehen sein.

Inhalt „Vampire“

Eine gro­ße Blut­la­che an der Ahl­be­cker Pro­me­na­de ver­setzt Use­dom in Alarm­be­reit­schaft. Wäh­rend die Ein­satz­kräf­te nach einer Per­son suchen, die allem Anschein nach lebens­ge­fähr­lich viel Blut ver­lo­ren hat, brei­ten sich in der Bevöl­ke­rung wil­de Spe­ku­la­tio­nen über Tat und Täter aus. Die­se wer­den von der Pres­se wei­ter ange­heizt, beson­ders durch eine enga­gier­te ehe­ma­li­ge Schul­freun­din von Dorit. Als dann auch noch eine zwei­te Blut­la­che auf­taucht, ver­fällt die Insel end­gül­tig in Panik: Treibt hier ein Seri­en­mör­der sein Unwe­sen? Zuneh­mend rückt ein Mann in den Fokus, der schon ein­mal wegen Tot­schlags im Gefäng­nis saß. Obwohl es weder einen Straf­tat­be­stand noch ein Opfer gibt, fällt es den Kom­mis­sa­ren unter all dem öffent­li­chen Druck immer schwe­rer, eine kla­re Sicht zu bewah­ren.

Inhalt „Familienbande“

Karin unter­stützt einen Fami­li­en­hil­fe­ver­ein in juris­ti­schen Fra­gen und lernt dabei Natha­lie ken­nen, die das Sor­ge­recht für ihre Toch­ter zurück­ha­ben will. Die klei­ne Gre­ta lebt in einer Pfle­ge­fa­mi­lie. Rai­ner und Ellen müs­sen kurz dar­auf Ermitt­lun­gen zum Tod des Pfle­ge­va­ters auf­neh­men. Zunächst ver­fol­gen sie eine Spur, die im Zusam­men­hang mit der Anwalts­kanz­lei der Pfle­ge­el­tern steht. Doch dann taucht Karin in ein ver­wor­re­nes Bezie­hungs­ge­flecht zwi­schen Natha­lie, deren Mut­ter, Natha­lies Freund und der Pfle­ge­fa­mi­lie ein. Und gerät dabei zuneh­mend in ein juris­ti­sches und emo­tio­na­les Dilem­ma.

Produktionsinformationen

Pro­du­zent ist Ger­hard Meix­ner, Pro­du­ce­rin: Aimée Fox (bei­de Razor Film), Kame­ra: Han­no Lentz. Die Pro­duk­ti­ons­lei­tung hat Janek Pla­the. Die Redak­ti­on ver­ant­wor­ten Donald Krae­mer (NDR) und Kat­ja Kir­chen (ARD Dege­to Film).

Dreh­start­fo­to mit Kat­rin Sass, Elsa Krie­ger und Till Firit © Razor Film/NDR/Oliver Feist

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