Berufsbetreuer*innen protestieren in Hamburg
Die Kundgebung findet am Donnerstag, 11. Juni 2026, von 8:30 bis ca. 10:30 Uhr an der Neuerwegsbrücke/Ecke Pickhuben statt – in unmittelbarer Nähe des historischen „Alten Börsensaals“, in dem die JuMiKo tagt.
Forderungskatalog wird an JuMiKo-Vorsitzende übergeben
Zu Beginn der Konferenz werden Vertreter*innen des BdB ihren Forderungskatalog an die Vorsitzende der JuMiKo, Hamburgs Justizsenatorin Anna Gallina, übergeben.
Der Verband fordert unter anderem:
- eine nachhaltige, leistungs- und verantwortungsgerechte Vergütung,
- eine praxisnahe Evaluation des Vergütungssystems,
- weniger Bürokratie,
- bundesweit einheitliche digitale Strukturen,
- Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel,
- sowie verlässliche Rahmenbedingungen für die rechtliche Betreuung.
„Betreuung sichert Selbstbestimmung und Würde“
Der BdB sieht akuten politischen Handlungsbedarf und warnt vor einem weiteren Wegbrechen professioneller Betreuungsstrukturen. Bereits heute arbeiten viele Berufsbetreuer*innen unter erheblichem wirtschaftlichem und organisatorischem Druck. Im Forderungskatalog heißt es: „Rechtliche Betreuung sichert Selbstbestimmung, Teilhabe und Würde von mehr als einer Million Menschen in Deutschland.“
BdB erwartet breite Beteiligung
Der BdB rechnet mit Teilnehmer*innen aus allen nördlichen Bundesländern. Pressevertreter*innen sind eingeladen, über die Aktion zu berichten und mit Berufsbetreuer*innen ins Gespräch zu kommen.
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Donnerstag, 11. Juni 2026 | 8:30 Uhr bis ca. 10:30 Uhr | Neuerwegsbrücke/Ecke Pickhuben

© Bundesverband der Berufsbetreuer*innen