Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen

Vor 80 Jahren, am 20. November 1945, begann der erste der Nürnberger Prozesse: Ziel der alliierten Siegermächte war es, dem Terror und der Willkür der Nationalsozialisten ein rechtsstaatliches und faires Gerichtsverfahren entgegenzusetzen. Auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofes saßen Hermann Göring und 20 weitere ranghohe Nazis. Zum 80. Jahrestag zeigte die ARD am 9. November 2025 das Dokudrama „Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen“. Der Film ist noch bis 28. Januar 2027 in der ARD Mediathek verfügbar.

Pressearbeit zur Ausstrahlung | NDR

Inhalt

Der Film erzählt die Ereig­nis­se rund um den ers­ten Nürn­ber­ger Pro­zess aus der Per­spek­ti­ve zwei­er jun­ger Ausch­witz-Über­le­ben­der: Ernst Michel berich­tet für die alli­ier­te Nach­rich­ten­agen­tur DANA (spä­ter dpa) über die Nürn­ber­ger Pro­zes­se, Sewery­na Szma­glews­ka sagt vor Gericht als Zeu­gin aus. Gespielt wer­den sie von Jona­than Ber­lin und Katha­ri­na Stark.

Sewery­na Smza­glews­ka (Katha­ri­na Stark), Ernst Michel (Jona­than Ber­lin) © NDR/Márton Kál­lai

Ernst Michel

… ist mit sei­nen 22 Jah­ren nicht nur der jüngs­te der inter­na­tio­na­len Repor­ter, die den Pro­zess beob­ach­ten – er ist unter ihnen auch der ein­zi­ge Holo­caust-Über­le­ben­de. Ernst Michel stammt aus Mann­heim, wuchs in einer jüdi­schen Fami­lie auf. Getrie­ben vom Ver­lan­gen, die Mör­der sei­ner Eltern und sei­ner Freun­de auf der Ankla­ge­bank zu sehen, sitzt er jeden Tag im Saal 600 des Nürn­ber­ger Jus­tiz­pa­las­tes, nur sechs Mona­te, nach­dem er der Höl­le von Ausch­witz und Buchen­wald ent­kom­men ist.

Sei­ne Berich­te unter­zeich­net er mit „Ernst Michel, DANA-Son­der­be­richt­erstat­ter, Ausch­witz-Über­le­ben­der 104995“. Noch vor Urteils­ver­kün­dung emi­griert er in die USA.

Ernst Michel im Inter­view 2005 © NDR/Zeitsprung Pictures/Spiegel TV

Seweryna Szmaglewska

… ist 29 Jah­re alt und eine von nur zwei pol­ni­schen Zeu­gen, die vor Gericht aus­sa­gen sol­len. Nach ihrer Befrei­ung begann sie unver­züg­lich, ihre Erin­ne­run­gen an die Zeit im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger auf­zu­schrei­ben. Ihr Buch „Dymy nad Bir­ken­au“ („Die Frau­en von Bir­ken­au“) ist eine detail­lier­te Dar­stel­lung der Vor­komm­nis­se im KZ. Die sowje­ti­sche Dele­ga­ti­on bei den Nürn­ber­ger Pro­zes­sen macht das Buch zum Teil ihrer Ankla­ge­schrift. Bis heu­te ist es Pflicht­lek­tü­re an pol­ni­schen Schu­len.

Autorin Sewery­na Szma­glews­ka © NDR/Privatarchiv Jacek Wiś­niew­ski

Ergänzt wer­den die Spiel­sze­nen durch neu kolo­rier­te Ori­gi­nal­auf­nah­men der Nürn­ber­ger Pro­zes­se sowie durch ein Inter­view mit Ernst Michel aus dem Jahr 2005.

Im Inter­view erzählt sei­ne Toch­ter Lau­ren Shach­ar von ihrem 2016 ver­stor­be­nen Vater. Jacek Wiś­niew­ski spricht über das Leben sei­ner 1992 ver­stor­be­nen Mut­ter Sewery­na Szma­glews­ka.

Lau­ren Shach­ar im Saal 600 des Nürn­ber­ger Jus­tiz­pa­las­tes | Jacek Wiś­niew­ski in Ausch­witz-Bir­ken­au
© NDR/Zeitsprung Pictures/Spiegel TV

In wei­te­ren Rol­len sind unter ande­rem Fran­cis Ful­ton-Smith als Her­mann Göring und Wotan Wil­ke Möh­ring als des­sen Anwalt Dr. Otto Stah­mer zu sehen.

Her­mann Göring (Fran­cis Ful­ton-Smith) in sei­ner Zel­le, Ori­gi­nal­auf­nah­me aus Saal 600 des Nürn­ber­ger Jus­tiz­pa­las­tes, Ernst Michel (Jona­than Ber­lin) in der Redak­ti­on © NDR/Márton Kál­lai

Erfolg

„Nürn­berg 45 – Im Ange­sicht des Bösen“ erfuhr gro­ße Auf­merk­sam­keit durch die Medi­en: Die gro­ßen Nach­rich­ten­agen­tu­ren berich­te­ten, Kri­ti­ken erschie­nen in über­re­gio­na­len Leit­me­di­en sowie in Regio­nal­me­di­en und Fach­diens­ten – über alle Kanä­le hin­weg. Die Pro­gramm­pres­se berich­te­te breit, Hör­zu wid­me­te „Nürn­berg 45“ einen Drei-Sei­ter. Das Medi­en­echo war über­wie­gend posi­tiv und wert­schät­zend. Die TV-Aus­strah­lung am 9. Novem­ber erreich­te 2,628 Mil­lio­nen Zuschau­er und einen Markt­an­teil von 13,9 Pro­zent. Zusätz­lich ver­zeich­ne­te die ARD Media­thek bis 20. Novem­ber rund 705.000 Abru­fe.

© NDR/Márton Kál­lai

Produktionsinformationen

„Nürn­berg 45 – Im Ange­sicht des Bösen“ ist eine Kopro­duk­ti­on der neun ARD-Lan­des­rund­funk­an­stal­ten unter der Feder­füh­rung von NDR und BR. Das Doku­dra­ma wur­de für eine jün­ge­re Ziel­grup­pe ent­wi­ckelt. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten: Micha­el Sou­vi­gnier und Till Deren­bach (Zeit­sprung Pic­tures), Kay Sier­ing und Micha­el Kloft (Spie­gel TV). Das Dreh­buch schrieb Dirk Eis­feld, Regie führ­te Cars­ten Gut­schmidt und die Kame­ra Jens Boeck. Redak­ti­on: Marc Bras­se (NDR) und Andrea Bräu (BR).

Behind the Sce­nes: Wotan Wil­ke Möh­ring und Fran­cis Ful­ton Smith, Rony Her­man und Jona­than Ber­lin, Jona­than Ber­lin und Katha­ri­na Stark
© NDR/Márton Kál­lai

Pressestimmen

Aachener Zeitung, Stuttgarter Zeitung | Tilmann Gangloff

Das preis­wür­di­ge Doku­dra­ma „Nürn­berg 45“ schil­dert die Pro­zes­se gegen die NS-Ver­bre­cher aus Sicht des jüdi­schen Ausch­witz-Über­le­ben­den Ernst Michel, der als Jour­na­list über die Ver­hand­lun­gen berich­tet hat. (..) Die Spiel­sze­nen sind ohne­hin aus­ge­zeich­net umge­setzt, zumal Regis­seur Cars­ten Gut­schmidt und Kame­ra­mann Jens Boeck die Anmu­tung ihrer Bil­der den restau­rier­ten und kolo­rier­ten zeit­ge­nös­si­schen Auf­nah­men ange­nä­hert haben.

BILD am Sonntag | Nico Nölken

Fran­cis Ful­ton-Smith spielt einen „Reichs­mar­schall“ zum Fürch­ten, völ­lig unge­bro­chen und per­fi­de – und his­to­risch fun­diert.

BILD | Peter Hell

„Unser Vater saß Auge mit Göring Auge in Auge“. BILD trifft die Töch­ter des Ausch­witz-Über­le­ben­den Ernst Michel im Saal der Nürn­ber­ger Kriegs­ver­bre­cher­pro­zes­se. (…) Die Geschich­te des Repor­ters Ernst Michel ist beson­ders, denn er hat­te selbst den Holo­caust über­lebt. Tag für Tag saß er den Ver­ant­wort­li­chen für sein Leid, für das sei­ner Fami­lie und für Mil­lio­nen ande­rer Juden gegen­über.

DWDL | Jan Freitag

Schmerz­haft und ver­stö­rend gut (..) Wie Dirk Eis­feld und Cars­ten Gut­schmidt sie [die Retrau­ma­ti­sie­rung der Betei­lig­ten] abseits aller doku­dra­ma­ti­schen Stan­dards nach­stel­len, macht „Nürn­berg 45“ zum sehens­wer­ten Werk­zeug, den Ursprung des Völ­ker­straf­rechts 80 Jah­re spä­ter etwas bes­ser zu begrei­fen. Mehr sei ohne­hin nicht mög­lich, meint Jona­than Ber­lin über einen Alb­traum, der nie enden will, „man kann sich nur annä­hern“. Viel­leicht kann die­ser ver­stö­rend gute Film ja ein biss­chen dabei hel­fen.

epd Medien | Barbara Sichtermann

Als vor ein paar Jahr­zehn­ten das For­mat Doku­dra­ma erfun­den wur­de, hieß es, das geht nie­mals gut, Archiv­auf­nah­men, Spiel­sze­nen und Inter­views – das passt nicht zusam­men. Passt aber doch. Nach und nach haben Fil­me­ma­cher, die die­ses Gen­re mögen, dazu­ge­lernt, und „Nürn­berg 45“ ist gera­de­zu ein Mus­ter­bei­spiel für außer­or­dent­li­che Geschmei­dig­keit, mit der hier die Bild­stre­cken aus so unter­schied­li­chen Quel­len mit­ein­an­der ver­schränkt wer­den. (..) Die­se Geschich­ten müs­sen erzählt wer­den, immer wie­der. Und wenn es so gut gelingt wie hier, ist es, als höre und sehe man sie zum ers­ten Mal.

Focus | Gastbeitrag von Nico Hofmann

80 Jah­re nach der Befrei­ung von Ausch­witz schwin­det das Wis­sen um den Holo­caust. Des­we­gen ist ein Film wie „Nürn­berg 45“ so wich­tig. (..) Ich emp­feh­le nach­drück­lich das Doku­dra­ma „Nürn­berg 45 – Im Ange­sicht des Bösen“ (..)

Jüdische Allgemeine | Maria Ossowski

Unbe­dingt sehens­wert! In die­sem Doku­dra­ma, Regie Cars­ten Gut­schmidt, sind die Erin­ne­run­gen der Zeit­zeu­gen und ihrer Kin­der ver­wo­ben mit erstaun­lich gelun­ge­nen Spiel­film­sze­nen. Selbst die Erin­ne­run­gen an Ausch­witz – KZ-Sze­nen sind immer beson­ders hei­kel – pas­sen hier, weil sie die Grau­sam­kei­ten nur andeu­ten. Michel muss jun­ge, gesun­de Frau­en in die Ope­ra­ti­ons­sä­le von Josef Men­ge­le füh­ren und ihre Lei­chen anschlie­ßend abtrans­por­tie­ren. (..) Die Glaub­wür­dig­keit der Pro­duk­ti­on ist zum einen den Zeit­zeu­gen geschul­det, dem inzwi­schen ver­stor­be­ne Ernst Michel: »Ich habe über­lebt. Als Jude. Ich war ein Flüch­tig­keits­feh­ler im Sys­tem« – und sei­ner Toch­ter Lau­ren Shach­ar sowie dem Sohn der eben­falls ver­stor­be­nen Sewery­na Szma­glews­ka, Jacek Wis­niew­ski. Zum ande­ren gelingt das Doku­dra­ma dank der her­vor­ra­gen­den Schau­spie­ler. Jona­than Ber­lin und Katha­ri­na Stark spie­len Michel und Szma­glews­ka, sehr inten­siv und doch zurück­hal­tend.

Mannheimer Morgen | Agnes Polewka

Nach andert­halb Stun­den endet die Film­vor­füh­rung [in Saal 600], ein Film­ge­spräch soll den Abend abrun­den. Karen Michel Dani­els und Lau­ren Michel Shach­ar neh­men auf dem Podi­um Platz. Und dann wen­det sich Dani­els an Schau­spie­ler Jona­than Ber­lin. „You did my father jus­ti­ce“, sagt sie. „Du hast mei­nem Vater Gerech­tig­keit wider­fah­ren las­sen.”

Nürnberger Nachrichten | Alexander Jungkunz

Eine bewe­gen­de und lehr­rei­che Erin­ne­rung an das Epo­chen­jahr 1945 und den Ver­such, die Mensch­heits­ver­bre­chen der Nazis juris­tisch auf­zu­ar­bei­ten.

Spiegel Geschichte | Christoph Gunkel

Heu­te, 80 Jah­re nach dem Nürn­ber­ger Pro­zess, tobt wie­der ein Krieg in Euro­pa. Uno und Völ­ker­recht ste­hen unter Druck, in den USA regiert ein Prä­si­dent, der inter­na­tio­na­le Gre­mi­en ver­ach­tet. Rechts­po­pu­lis­ten ver­bie­gen und ver­klä­ren die Ver­gan­gen­heit. Vor die­sem Hin­ter­grund wirkt »Nürn­berg 45«, ein von Zeit­sprung Pic­tures und SPIEGEL TV pro­du­zier­tes Doku-Dra­ma, über­ra­schend aktu­ell.

Tagesspiegel | Joachim Huber

Das Dreh­buch von Dirk Eis­feld (..) zeigt sich getrie­ben von dem Anspruch, dem Doku­dra­ma und dem Gefühls­dra­ma gerecht zu wer­den. Das Vor­ha­ben gelingt, die fik­tio­na­li­sier­ten Gesprä­che von Michel und Szma­glews­ka in Hotel und Gerichts­saal fügen sich in der Regie von Cars­ten Gut­schmidt in den doku­men­ta­ri­schen Kon­text ein. Emo­tio­na­le Tie­fe ver­bin­det sich mit doku­men­ta­ri­scher Genau­ig­keit.

teleschau | Wilfried Geldner

Dass sich in Rück­blen­den Sewery­na in einen ande­ren KZ-Häft­ling ver­liebt und ihm die Ehe ver­spricht, dass sich die bei­den aus den Augen ver­lie­ren und glau­ben, für immer für ein­an­der ver­lo­ren zu sein, hät­te samt Hap­py­end und Wie­der­se­hen (dank des Agen­tur­ar­ti­kels über ihren Auf­tritt im Zeu­gen­stand) schon für einen gro­ßen Spiel­film gereicht. Im ARD-Film – halb Doku, halb Fik­ti­on – wer­den ihre Schick­sa­le jedoch mit viel­fa­chen Refle­xio­nen und Erin­ne­run­gen ver­schnit­ten. Vor allem für Ernst, den Jona­than Ber­lin groß­ar­tig zurück­hal­tend mit star­rem, tief­trau­ri­gen Blick ver­kör­pert, ist die Fra­ge: „Wie konn­te das Unbe­greif­li­che gesche­hen?

Tittelbach.tv | Thomas Gehringer

Die Spiel­sze­nen neh­men neben Inter­views und Archiv­ma­te­ri­al einen eigen­stän­di­gen, gro­ßen Raum ein und ver­bin­den sich zumeist har­mo­nisch mit dem doku­men­ta­ri­schen Mate­ri­al – wobei man aller­dings auf Spiel­sze­nen aus dem KZ Ausch­witz bes­ser weit­ge­hend ver­zich­tet hät­te. Den­noch beweist das Team um Autor Dirk Eis­feld und Regis­seur Cars­ten Gut­schmidt wie­der ein­mal, dass man auch heu­te noch über­ra­schend und erkennt­nis­stif­tend über die Zeit der Nazi­ver­bre­chen und ihrer Auf­ar­bei­tung erzäh­len kann. (…) Und im Nürn­ber­ger Pro­zess gegen die Haupt­kriegs­ver­bre­cher sag­te Szma­glews­ka als eine von nur zwei Frau­en aus. Dass „Nürn­berg 45“ auf die­se in Deutsch­land wenig bekann­te Zeit­zeu­gin auf­merk­sam macht, ist ein beson­de­res Ver­dienst der Pro­duk­ti­on.

TV Digital

Prä­zi­se rekon­stru­ier­tes Zeit­do­ku­ment. Inter­views, Archiv­ma­te­ri­al und Spiel­sze­nen im star­ken Mix.

TV Direkt

Sach­lich, empa­thisch, prä­zi­se rekon­stru­iert.

TV Hören & Sehen

Erschüt­ternd und unge­heu­er ein­dring­lich.

TV Movie

Der Mix aus ech­ten Inter­views und her­vor­ra­gend insze­nier­ten Spiel­sze­nen macht deut­sche Geschich­te schmerz­haft inten­siv wie­der leben­dig – ein Top Doku­dra­ma gegen das Ver­ges­sen.

WELT am Sonntag | Stefan Aust

Das erschüt­tern­de ARD-Doku­dra­ma „Nürn­berg 45“ macht die mör­de­ri­sche Ver­gan­gen­heit zur Gegen­wart. (..) – ein bemer­kens­wer­ter Film, der die mör­de­ri­sche Ver­gan­gen­heit durch die Per­spek­ti­ve zwei­er damals fast noch jugend­li­cher Opfer schil­dert, die sich mit ihrer Opfer­rol­le und ihrem knap­pen Über­le­ben nicht abfin­den, son­dern Zeu­gen sein woll­ten und Auf­klä­rer zugleich. Ein eben­so groß­ar­ti­ges wie schreck­li­ches Doku­ment der Zeit­ge­schich­te, die nie zu Ende geht.

WELT | Sven Felix Kellerhoff

Nürn­berg 45 – Im Ange­sicht des Bösen“ heißt das inhalt­lich wie künst­le­risch her­aus­ra­gen­de Doku­dra­ma, mit dem die ARD an die Eröff­nung des Haupt­kriegs­ver­bre­cher­pro­zes­se 1945 erin­nert. (…)  ein her­aus­ra­gen­der Film, sowohl hin­sicht­lich des Dreh­bu­ches als auch der schau­spie­le­ri­schen Leis­tung und der Insze­nie­rung. 

Jona­than Ber­lin als Ernst Michel, Katha­ri­na Stark als Sewery­na Szma­glews­ka und Fran­cis Ful­ton Smith als Her­mann Göring
© NDR/Márton Kál­lai

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