„Wendepunkt – Der Usedom-Krimi“

Am 23. Oktober zeigte die ARD „Wendepunkt“, den 25. Film der Erfolgsreihe „Der Usedom-Krimi“. Mit der Staffel 2025 erzielte die ARD drei Tagessiege in Folge. „Wendepunkt“ erreichte zudem die beste Einschaltquote für einen DonnerstagsKrimi seit mehr als sechs Monaten. Insgesamt verfolgten 6,01 Millionen Zuschauer die Ermittlungen von Katrin Sass und Till Firit.

Programm-PR | Razor Film Produktion GmbH

Inhalt

Karin Los­sow lernt die geheim­nis­vol­le Man­dy (Anne Haug) ken­nen, die offen­bar ihren Kol­le­gen Mar­tin Rabe (Las­se Myhr) und des­sen Eltern ver­folgt. Kurz dar­auf wird Mar­tins Ver­lob­te Anto­nia (Anna Bara­nows­ka) tot auf­ge­fun­den. Wäh­rend Rai­ner Witt in Anto­ni­as Unter­neh­men ermit­telt, einem inno­va­ti­ven Start-up zur Was­ser­ent­sal­zung, deckt Karin Los­sow die erschüt­tern­de Ver­bin­dung von Man­dy zur Fami­lie Rabe auf – eine Geschich­te, die bis in die DDR und zum Fall der Mau­er 1989 zurück­reicht.

Karin Los­sow (Kat­rin Sass), Man­dy (Anne Haug), Mar­tin Rabe (Las­se Myhr) und Anto­nia Lewan­dows­ka (Anna Bara­nows­ka) © NDR/ARD Degeto/Oliver Feist

Produktionsinformationen

„Wen­de­punkt – Der Use­dom-Kri­mi“ ist eine Pro­duk­ti­on der Razor Film Pro­duk­ti­on GmbH im Auf­trag der ARD Dege­to Film und des NDR für die ARD. Redak­ti­on: Donald Krae­mer (NDR) und Kat­ja Kir­chen (ARD Dege­to Film). Regie: Maris Pfeif­fer. Kame­ra: Domi­nik Berg. Das Buch schrie­ben Dinah Mar­te Golch und Isa­bell Ser­auky.

Rai­ner Witt (Till Firit), Man­dy (Anne Haug), Karin Los­sow (Kat­rin Sass), Rai­ner Witt (Till Firit) und Mar­tin Rabe (Las­se Myhr) © NDR/ARD Degeto/Oliver Feist

Pressestimmen

dpa | Klaus Braeuer

Kat­rin Sass („Swee­the­arts“) ver­mag erneut als erfreu­lich zurück­hal­tend her­um­schnüf­feln­de Ex-Staats­an­wäl­tin zu über­zeu­gen, die erstaun­lich viel mit­be­kommt und dar­aus ihre Schlüs­se zieht. Sie spielt ihre Figur mit allen Zwei­feln, ob sie ange­sichts ihrer Geschich­te – sie hat ihren Mann umge­bracht und ihre Toch­ter wur­de ermor­det – das Rich­ti­ge tut und ande­ren nicht zu sehr auf die Füße tritt. Las­se Myhr gibt einen Mann, der sicht­lich um sei­ne Ver­lob­te trau­ert – aller­dings weiß er erstaun­lich wenig über sei­ne Eltern. 

Fernsehwoche

Cle­ver aus­ge­tüf­telt, mal anders als sonst.

Hörzu

Ein Mord auf Use­dom, eine ver­stö­ren­de Stal­ke­rin – und ein dunk­les Geheim­nis aus der Wen­de­zeit: Im neu­en Use­dom-Kri­mi mit Kat­rin Sass wird ein emo­tio­na­les Kapi­tel deutsch-deut­scher Geschich­te auf­ge­rollt. Was geschah mit den Kin­dern, die nach dem Mau­er­fall ein­fach zurück­ge­las­sen wur­den? Ein Fall, der erschüt­tert – und auf wah­ren Bege­ben­hei­ten basiert.

Merkur.de

Mit durch­schnitt­lich über fünf Mil­lio­nen Zuschau­ern pro Fol­ge gehört der „Use­dom-Kri­mi“ zu den quo­ten­stärks­ten deut­schen Pro­duk­tio­nen im Ers­ten.

Moin.de | Kim Luisa Kreissl

Gän­se­haut pur! Der neue „Use­dom Kri­mi“ schockt die Fans – das bri­san­te The­ma der ARD-Fol­ge geht tief unter die Haut.

Ostsee Zeitung | Alexander Loew

So man­cher im Publi­kum hat Trä­nen in den Augen, als die Sto­ry um die von ihren Eltern zurück­ge­las­se­ne Man­dy immer wei­ter ent­wi­ckelt wird …

Wirk­lich ein span­nen­der Film mit einem sehr inter­es­san­ten The­ma. Kat­rin Sass ist eine tol­le Frau und der Use­dom-Kri­mi bes­te Wer­bung für unser Land.

teleschau | Maximilian Haase

„Wen­de­punkt“, einer von drei neu­en Use­dom-Kri­mis, ist einer der stärks­ten Fil­me der Rei­he. Nicht weil der eher stan­dar­di­sier­te Kri­mi­nal­fall so her­aus­ra­gend wäre, son­dern weil er sich als Bei­trag zur kol­lek­ti­ven Erin­ne­rung klug mit der deutsch-deut­schen Geschich­te aus­ein­an­der­setzt. „Es ging alles drun­ter und drü­ber. Es gab Gewin­ner und Ver­lie­rer“, lässt Sass ihre Figur über die Wir­ren der Wen­de­zeit sagen. Wie schmerz­voll es damals zuging, wie viel ver­drängt wur­de – davon zu erzäh­len, ist drin­gend nötig. „Wuss­test du davon?“ – „Nee.“ – So wie in die­sem Kri­mi-Dia­log wird es wohl auch vie­len Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern gehen.

Dreh­buch (Dinah Mar­te Golch, Isa­bell Ser­auky) und Regie gelingt es her­vor­ra­gend, das schwe­re The­ma vor küh­ler Ost­see-Kulis­se in die Hand­lung ein­zu­bet­ten. Sie erzäh­len, wie Geschich­te im Per­sön­li­chen nach­wirkt – in Fami­li­en, in Bio­gra­fien, in den klei­nen Ges­ten des All­tags. Es ist viel­leicht eine der größ­ten Stär­ken der Rei­he, ohne viel Pathos zu zei­gen, wie Ver­gan­gen­heit uns prägt.

Und was wäre die­se Rei­he ohne Kat­rin Sass?

Tittelbach.tv | Tilmann Gangloff

Natür­lich lebt „Wen­de­punkt“ nicht zuletzt von der tat­säch­lich sehr lan­ge offe­nen Fra­ge, wer Anto­nia ermor­det hat, aber sei­ne inne­re Span­nung ver­dankt der Film vor allem den emo­tio­na­len Ver­wick­lun­gen.

TV Hören und Sehen

Die Wen­de glückt dank star­ker zwei­ter Hälf­te.

TV Movie

Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung, die berührt.

TV Spielfim

Beleuch­tet ein Wen­de-Kapi­tel, das sprach­los macht.

TV Today

Viel inter­es­san­ter und durch­aus berüh­rend ist der Hand­lungs­strang um die Fami­lie Rabe, bei der rela­tiv schnell ange­deu­tet wird, dass Mar­tins Eltern irgend­et­was zu ver­ber­gen haben.

© NDR/ARD Degeto/Oliver Feist

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