Noch 1.500 Wahlhelfende gesucht

Für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den zwölf Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September 2026 haben sich bereits Tausende Bürgerinnen und Bürger als ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gemeldet. Landeswahlleiter Prof. Dr. Stephan Bröchler: „Gerne komme ich der Bitte einzelner Bezirke nach, die sich an mich gewandt haben und noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Aufgaben als Wahlvorsteherinnen und Wahlvorsteher, Schriftführerinnen und Schriftführer sowie als Reservekräfte suchen. Bitte unterstützen Sie unser gemeinsames Fest der Demokratie mit Ihrem persönlichen Engagement und melden Sie sich als Wahlhelferin oder Wahlhelfer.“

Landeswahlleiter bittet um Unterstützung

Ein Wahl­vor­stand besteht aus einem Vor­ste­her oder einer Vor­ste­he­rin, einem Schrift­füh­rer oder einer Schrift­füh­re­rin und deren Stell­ver­tre­tun­gen sowie aus bis zu fünf wei­te­ren Mit­glie­dern. Gesucht wer­den vor allem Wahl­hel­fen­de für die Funk­ti­ons­äm­ter (Vor­ste­hen­de und Schrift­füh­ren­de) sowie Reser­ve­kräf­te.

Bedarfe im Einzelnen

Charlottenburg-Wilmersdorf

300 Wahl­hel­fen­de als Vor­ste­hen­de und Schrift­füh­ren­de, 150 Bei­sit­zen­de und 50 Reser­ve­kräf­te
Rei­ni­cken­dorf: 230 Wahl­hel­fen­de als Vor­ste­hen­de und Schrift­füh­ren­de in den Brief­wahl­lo­ka­len

Pankow

50 Wahl­hel­fen­de als Vor­ste­hen­de und Schrift­füh­ren­de und 50 Bei­sit­zen­de in den Orts­tei­len Karow, Nie­der­schön­hau­sen, Prenz­lau­er Berg, Buch­holz, Pan­kow, Wei­ßen­see, Hein­ers­dorf sowie nur Bei­sit­zen­de in Wil­helms­ruh

Tempelhof-Schöneberg

150 Wahl­hel­fen­de als Vor­ste­hen­de und Schrift­füh­ren­de, vor­wie­gend für die Reser­ve in den Orts­tei­len Lich­ten­ra­de, Mari­en­fel­de und Mari­en­dorf

Lichtenberg

100 Reser­ve­kräf­te für Urnen­wahl­lo­ka­le und 50 für Brief­wahl­lo­ka­le. Dar­über hin­aus wei­te­rer Bedarf an Hilfs­per­so­nen

Mitte, Spandau, Marzahn-Hellersdorf

Reser­ve­kräf­te für Wahl­hel­fen­de als Vor­ste­hen­de und Schrift­füh­ren­de

Erfrischungsgeld

Für die Tätig­keit im Wahl­vor­stand gibt es ein Erfri­schungs­geld in Höhe von 100 bis 120 Euro je nach Funk­ti­on und für die Mit­glie­der eines Brief­wahl­vor­stan­des in Höhe von 80 bis 100 Euro, eben­falls in Abhän­gig­keit der Funk­ti­on. Beschäf­tig­ten des öffent­li­chen Diens­tes, denen Frei­zeit­aus­gleich gewährt wird, erhal­ten ein ver­min­der­tes Erfri­schungs­geld in Höhe von 50 bis 70 Euro oder im Brief­wahl­vor­stand von 30 bis 50 Euro.

Reservekräfte

Bei Reser­ve­kräf­ten han­delt es sich um Per­so­nen, die sich am Wahl­sonn­tag für einen mög­li­chen Ein­satz bereit­hal­ten, soll­te ein ein­ge­setz­ter Wahl­hel­fen­der aus­fal­len. Dafür sind kur­ze Wege hilf­reich. Soll­te Ihr Ein­satz am Wahl­tag nicht erfor­der­lich sein, erhal­ten Sie den­noch eine Auf­wands­ent­schä­di­gung in Höhe von 20 Euro. Bei einem tat­säch­li­chen Ein­satz wird selbst­ver­ständ­lich das Erfri­schungs­geld der jewei­li­gen Funk­ti­on aus­ge­zahlt.

Die Arbeit im Wahl­vor­stand setzt kein Fach­wis­sen vor­aus. Die not­wen­di­gen Kennt­nis­se ver­mit­teln unse­re neue Online-Schu­lung, das Schu­lungs­ma­te­ri­al der Bezir­ke sowie die Prä­senz­schu­lun­gen der Bezir­ke für die Funk­ti­ons­äm­ter. Auch für die Teil­nah­me an Schu­lun­gen gibt es einen Auf­wands­er­satz. Für die Teil­nah­me an Schu­lun­gen in Prä­senz 40 Euro und für die Teil­nah­me an der Online­schu­lung 25 Euro.

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© Shut­ter­stock

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