Deutsches FernsehKrimi-Festival 2026

Die Nominierungen für das 22. Deutsche FernsehKrimi-Festival stehen fest: 13 Produktionen werden im Rahmen der Festivalwoche vom 3. bis 10. Mai 2026 in Anwesenheit zahlreicher Filmschaffender in der Caligari FilmBühne Wiesbaden gezeigt, davon fünf Premieren.

Wettbewerb steht!

Um den Deut­schen Fern­seh­Kri­mi-Preis kon­kur­rie­ren zehn Fil­me, die von der Vor­ju­ry aus 70 ein­ge­reich­ten Pro­duk­tio­nen aus­ge­wählt wur­den. Eröff­net wird der Wett­be­werb am Diens­tag, 5. Mai um 18 Uhr, mit der Pre­mie­re von „Tat­ort – Got­tes­gar­ten“ (BR), in dem erst­mals Rosa­lie Tho­mass an der Sei­te von Fabi­an Hin­richs in Fran­ken ermit­telt. Cast und Crew wer­den bei der Pre­mie­re anwe­send sein.

Nominiert für den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2026 sind:

Bis es blutet (ZDF/ARTE)

Regie: Dani­el Sager. Buch: Oskar Sulow­ski und Dani­el Sager. Mit Eli­sa Schlott und Franz Pät­zold

© ZDF/Tatiana Vdo­ven­ko

Die Verteidigerin – Der Fall Nicola (SWR)

Regie: Lars-Gun­nar Lotz. Buch: Magnus Vat­trodt. Mit Andrea Sawatz­ki und Andre­as Döh­ler

© SWR/Zum Gol­de­nen Lamm/Britta Krehl

Deutschlandpremiere: Eierkratz-Komplott (ORF/ARTE)

Regie: Dani­el Gero­ni­mo Pro­chas­ka. Buch: Ste­fan Haf­ner und Tho­mas Wein­gart­ner nach dem gleich­na­mi­gen Roman von Tho­mas Stip­sits. Mit Tho­mas Stip­sits und Eri­ka Deu­tin­ger

© ORF/Mona Film/Victoria Herbig

Deutschlandpremiere: Acht (ORF/ZDF)

Regie und Buch: Marie Kreut­zer. Mit Vere­na Alten­ber­ger und Tho­mas Prenn

© ORF/ZDF/Film AG/Felix Vrat­ny

Polizei (NDR)

Regie: Buket Ala­kuş. Buch: Lai­la Stie­ler. Mit Levy Rico Arcos und Petra Schmidt-Schal­ler

© Kineo Film/NDR/Julia Ter­jung

Premiere: Polizeiruf 110 – Sie haben Namen (NDR)

Regie: Fran­zis­ka Schlot­te­rer. Buch: Flo­ri­an Oel­ler. Mit Anne­ke Kim Sar­nau und Lina Beck­mann

© NDR/Boris Lae­wen

Tatort – Das jüngste Geißlein (SWR)

Regie: Rudi Gaul. Buch: Ulri­ke Schöl­les und Rudi Gaul. Mit Eva Löbau und Hans-Jochen Wag­ner

© SWR/Benoît Lin­der

Tatort – Dunkelheit (ARD DEGETO FILM/HR)

Regie: Ste­fan Schal­ler. Buch: Sen­ad Halil­bašić, Ste­fan Schal­ler, Erol Yesil­ka­ya. Mit Edin Has­a­no­vić und Meli­ka Forou­tan „

© Som­mer­haus Filmproduktion/ARD Dege­to Film/HR/Daniel Dorn­hö­fer

Premiere: Tatort – Gottesgarten (BR)

Regie: Dus­tin Loo­se. Buch: Con­stan­tin Lieb. Mit Rosa­lie Tho­mass und Fabi­an Hin­richs

© BR/Claussen+Putz Film­pro­duk­ti­on GmbH/Hendrik Hei­den

Premiere: Tatort – Lucys Geburtstag (SWR)

Regie: Ste­fan Kroh­mer. Buch: Dani­el Nocke. Mit Felix Kla­re und Richy Mül­ler

© SWR/Benoît Lin­der

„Der Fern­seh­kri­mi gehört zu den prä­gends­ten und zugleich belieb­tes­ten Erzähl­for­men im deut­schen Fern­se­hen. Die dies­jäh­ri­gen Nomi­nie­run­gen zei­gen ein­drucks­voll, wie künst­le­risch anspruchs­voll das Gen­re heu­te ist – und wie viel­fäl­tig es gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen spie­geln kann“, sagt Dr. Hen­drik Schmehl, Kul­tur­de­zer­nent der Lan­des­haupt­stadt Wies­ba­den. „Der Wett­be­werb des Deut­schen Fern­seh­Kri­mi-Fes­ti­vals bringt jedes Jahr außer­ge­wöhn­li­che Pro­duk­tio­nen nach Wies­ba­den und macht die Stadt zu einem wich­ti­gen Treff­punkt für Film­schaf­fen­de, Publi­kum und Medi­en.“

Serien im Wettbewerb Krimiserie des Jahres

Drei Seri­en bewer­ben sich am Mon­tag, den 4. Mai, ab 18 Uhr um den Titel Kri­mi­se­rie des Jah­res. „

Schattenseite (ARD DEGETO FILM/HR/FUNK)

Regie: Özgür Yil­di­rim, Ali­son Kuhn. Buch: Han­na Hri­bar mit Jonas Ems nach des­sen gleich­na­mi­gen Roman. Mit Sami­rah Breu­er und Flo­ri­an Gei­ßel­mann

© ARD Dege­to Film/HR/Dreamtool Enter­tain­ment GmbH/Elliott Krey­en­berg

Sternstunde der Mörder (ARD DEGETO FILM/NDR/HR/SERVUS TV/CANAL+ AUSTRIA/ČESKÁ TELEVIZE)

Regie: Chris­to­pher Schier. Buch: Klaus Bur­ck nach dem gleich­na­mi­gen Roman von Pavel Kohout. Mit Nicho­las Ofzca­rek und Jonas Nay

© Zeit­geist Film­pro­duk­ti­on/E­po-Fil­m/­Pe­tro Dome­nigg

Take the Money and Run (ZDFNEO)

Regie: Chris­tia­ne Bal­tha­sar, Flo­ri­an Schott. Buch: Judith Anger­bau­er, Boris von Sychow­ski. Mit Nil­am Farooq und László Bran­ko Brei­ding

© ZDF/Mathias Bothor

„Auch 2026 ver­sam­melt unser Wett­be­werb sehr unter­schied­li­che Hand­schrif­ten und Per­spek­ti­ven im Gen­re Kri­mi“, sagt Fes­ti­val­lei­te­rin Cath­rin Ehr­lich. „Vie­le der aus­ge­wähl­ten Fil­me und Seri­en eröff­nen neue Per­spek­ti­ven, grei­fen die Lebens­rea­li­tä­ten jun­ger Men­schen auf und wid­men sich zugleich The­men wie Trau­ma und gesell­schaft­li­chen Kon­flik­ten. Sie zei­gen, wie rele­vant die­se Erzähl­form heu­te ist.“

Das Fes­ti­val star­tet am Sonn­tag, den 3. Mai, mit der Ver­lei­hung des Ehren­prei­ses. Die Prei­se des 22. Deut­schen Fern­seh­Kri­mi-Fes­ti­vals wer­den am Frei­tag, den 8. Mai, um 20 Uhr in der Cali­ga­ri Film­Büh­ne ver­lie­hen. Die Mode­ra­ti­on der Film- und Seri­en­ge­sprä­che über­nimmt erneut der renom­mier­te Film­jour­na­list Knut Els­ter­mann.

Der Kar­ten­vor­ver­kauf beginnt am Frei­tag, 24. April, ab 10.30 Uhr in der Tou­rist-Infor­ma­ti­on, Markt­platz 1, 65183 Wies­ba­den und auf der Web­site des Fes­ti­vals unter www.fernsehkrimifestival.de

Cali­ga­ri Film­Büh­ne © Wiesbaden.de/Claudia Mey­er

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