Theodor-Wolff-Preis 2019

Am 25. Juni wurde in Berlin der Journalistenpreis der Digitalpublisher und Zeitungsverleger verliehen. Der Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung der Branche.

Videoproduktion | BDZV

Der Preis wird vom Bun­des­ver­band Deut­scher Zei­tungs­ver­le­ger (BDZV) aus­ge­schrie­ben. Mehr als 400 Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten haben sich mit ihren Arbei­ten bewor­ben.

Thema des Jahres: Welt im Umbruch – Demokratie in Gefahr?

Preis­trä­ger ist Andri­an Kreye (Süd­deut­sche Zei­tung, Mün­chen). In sei­nem Text „Berüh­rungs­punk­te“ unter­sucht er die zuneh­men­de Bedeu­tung der Künst­li­chen Intel­li­genz (KI) in der Gesell­schaft. Er beleuch­tet sowohl die posi­ti­ven Anwen­dun­gen als auch die poten­zi­el­len Gefah­ren die­ser Tech­no­lo­gie.

Nomi­niert waren Peter Dau­s­end für „Mit­ten im Beben“ (Die Zeit) und Anna Hun­ger für „Sieg Heil mit Smi­ley“ (Kon­text: Online, Stutt­gart).

Reportage Lokal

Preis­trä­ge­rin der Kate­go­rie Repor­ta­ge Lokal ist Maris Hub­schmid (Der Tages­spie­gel). Ihr Text „Bis zum letz­ten Trop­fen“ beschreibt das Leben in einem Kreuz­ber­ger Her­ren­wohn­heim für alko­hol­kran­ke Män­ner. Die Repor­ta­ge beleuch­tet, wie die Bewoh­ner trotz ihrer schwie­ri­gen Lebens­um­stän­de Lebens­qua­li­tät und Gemein­schaft erfah­ren.

Nomi­niert waren Juli­us Betsch­ka und Mar­tin Nejezch­le­ba für „Die toten Babys von Neu­kölln“ (Ber­li­ner Mor­gen­post) und Sebas­ti­an Dal­kow­ski für „Zwölf Meter über dem Meer“ (Rhei­ni­sche Post, Düs­sel­dorf).

Reportage Überregional

In der Kate­go­rie Repor­ta­ge Über­re­gio­nal gewann Mari­us Buhl (SZ-Maga­zin, Mün­chen) mit dem Text „Bis zum Letz­ten“, der von den Läu­fern am Ende eines Mara­thons und ihren per­sön­li­chen Geschich­ten erzählt.

Nomi­niert waren Chris­toph Caden­bach für „Der fal­sche Freund“ (SZ-Maga­zin) und Tina Kai­ser für „Der Volks­ver­tre­ter“ (Welt am Sonn­tag, Ber­lin).

Meinung Lokal

Preis­trä­ger der Kate­go­rie Mei­nung Lokal ist Dr. Gre­gor Peter Schmitz (Augs­bur­ger All­ge­mei­ne). Sein Essay „Hei­mat-Schutz“ beleuch­tet die wach­sen­de Kluft zwi­schen urba­nen Zen­tren und länd­li­chen Regio­nen in Deutsch­land. Schmitz kri­ti­siert die Ver­ach­tung, die vie­le Städ­ter gegen­über der Pro­vinz emp­fin­den, und warnt vor den poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Fol­gen die­ser Ent­frem­dung.

Nomi­niert war Han­nes Sol­tau für „In betäub­ter Gesell­schaft“ (Der Tages­spie­gel, Ber­lin).

Meinung Überregional

Preis­trä­ger der Kate­go­rie Mei­nung Über­re­gio­nal ist Dani­el Schulz (taz – die Tages­zei­tung, Ber­lin). Sein Text „Wir waren wie Brü­der“ beleuch­tet die Ver­stri­ckung des Autors in die rechts­extre­me Sze­ne der 1990er Jah­re in Ost­deutsch­land. Er reflek­tiert über die Ver­füh­rungs­kraft rech­ter Ideo­lo­gien und die Schwie­rig­kei­ten, sich aus die­sem Milieu zu befrei­en.

Nomi­niert war Fabi­en­ne Hurst für„Gönn’s dir, Genos­se“ (Die Zeit, Ham­burg).

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