Produktions- und Ausstrahlungs-PR | NDR
Drei Polizisten, die sich nicht kennen – und nichts miteinander zu tun haben wollen – landen gemeinsam in einem Taxi. Einer davon: der Kieler Tatortkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg). Genau wie seine Kollegin aus Hannover, Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler), ist er aus einer Fortbildung geflohen.

Maria Furtwängler, Axel Milberg © Cinecentrum Hannover/ARD/NDR
Zu ihnen gesellt sich Sören Affeld, ein alternder Kommissar, der sich von Borowski einen Job erhofft. Das Taxi ist kaum gestartet, da legt Affeld sich mit dem Fahrer (Florian Bartholomäi). Wenige Sekunden später ist er tot.

Florian Bartholomäi © Cinecentrum Hannover/ARD/NDR
So beginnt der Tatort, in dem die Befehle der Kommissare verhallen. In Folge 1.000 des Sonntagskrimis tauschen Charlotte Lindholm und Klaus Borowski die Ermittlerrolle gegen den Part der Opfer – sie werden zu hilflosen Geiseln eines hochaggressiven Taxifahrers.

Florian Bartholomäi © Cinecentrum Hannover/ARD/NDR
Produktionsinformationen

„Taxi nach Leipzig“ ist eine Produktion der Cinecentrum Hannover im Auftrag des NDR. Der Film wurde gefördert mit Mitteln der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen.
In den Hauptrollen spielen Maria Furtwängler, Axel Milberg und Florian Bartholomäi. Regie führte Alexander Adolph, der auch das Buch schrieb. Produzenten waren Georg Feil und Dagmar Rosenbauer. Die Redaktion lag bei Christian Granderath (Fernsehfilmchef NDR) und Christoph Pellander (NDR).
Der Juliläums-Tatort erreichte 11,46 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, was einem Marktanteil von 30,3 Prozent entspricht.
Pressestimmen
Bild.de
Der 1000. „Tatort“ wird mörderisch gut!
Berliner Morgenpost
Großes Fernsehen zum 1000. Tatort: Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) und Klaus Borowski (Axel Milberg) gemeinsam im Einsatz. (…) Wenn man an einen Jubiläums-Tatort besonders hohe Ansprüche stellen mag: Dieser von Alexander Adolph erfüllt sie mit Bravour.
Hamburger Abendblatt:
Jeder Satz sitzt in Taxi nach Leipzig (…). Großartig, wie der zunehmend austickende Fahrer die beiden gestandenen Kommissare immer mit „Klaus“ und „Charlotte“ anredet, Punkte für Verhaltensfehler verteilt, als wäre man im Klassenzimmer. Zwei spielen Polizei, einer spielt den einsamen Rächer. Das könnte lustig sein, wenn es nicht so ernst wäre.
Süddeutsche.de
Alexander Adolph (Buch und Regie) hat aus der Situation im Auto ein spannendes, manchmal skurriles Kammerspiel inszeniert, einige Liebesgrüße an Quentin Tarantino untergebracht und ein paar unvermeidliche Wölfe. Und wenn man innerhalb weniger Tage beide Filme mit dem Titel „Taxi nach Leipzig“ ansieht, wird schon sehr deutlich, dass im Laufe der Jahre nicht alles nur schlechter geworden ist.
Spiegel.de
Kollege Arsch fährt mit: Für den 1000. „Tatort“ müssen sich die beiden Ego-Ermittler Lindholm und Borowski auf engstem Raum zusammenraufen. Schöner, böser Jubiläums-Schocker.“
Tagesspiegel.de
Freunde psychologisch ausgeklügelter Machtspiele werden an dem 1000. „Tatort“ ihre Freude haben.
WELT.de
Perfekte Dialoge, spannender Fall und ein Kammerspiel mit Axel Milberg und Maria Furtwängler: Am Sonntag läuft der tausendste „Tatort“ – und was für einer. „Taxi nach Leipzig“ ist ein Meilenstein.
ZEIT.de
Alexander Adolph (…) gelingt mit Taxi nach Leipzig ein Kunststück. Er huldigt dem Jubiläum ohne Senderlogomikrofone, Blumensträuße und Festreden und aktualisiert dem Tatort gleichzeitig die Form. Sein Taxi nach Leipzig infiltriert die Konventionen des Kriminalfilms. Er setzt an die Stelle des Suspense eines Whodunit das Kammerspiel einer spannenden Krypto-Live-Ermittlung, in der die Kommissare nicht mehr nur neutrale Beobachter von außen, sondern potenzielle Opfer sind.

Axel Milberg, Maria Furtwängler © Cinecentrum Hannover/ARD/NDR