1000. Tatort | Taxi nach Leipzig

Am 13. November 2016 zeigte Das Erste die 1000. Folge der legendären Krimi-Reihe „Tatort“. Titel: „Taxi nach Leipzig“ – eine Referenz und Hommage an die erste Tatortfolge der TV-Geschichte, die am 29. November 1970 ausgestrahlt wurde und den Grundstein für den langlebigsten und erfolgreichsten Krimi im deutschen Fernsehen.

Produktions- und Ausstrahlungs-PR | NDR

Drei Poli­zis­ten, die sich nicht ken­nen – und nichts mit­ein­an­der zu tun haben wol­len – lan­den gemein­sam in einem Taxi. Einer davon: der Kie­ler Tat­ort­kom­mis­sar Klaus Borow­ski (Axel Mil­berg). Genau wie sei­ne Kol­le­gin aus Han­no­ver, Char­lot­te Lind­holm (Maria Furtwäng­ler), ist er aus einer Fort­bil­dung geflo­hen.

Maria Furtwäng­ler, Axel Mil­berg © Cine­cen­trum Hannover/ARD/NDR

Zu ihnen gesellt sich Sören Affeld, ein altern­der Kom­mis­sar, der sich von Borow­ski einen Job erhofft. Das Taxi ist kaum gestar­tet, da legt Affeld sich mit dem Fah­rer (Flo­ri­an Bar­tho­lo­mäi). Weni­ge Sekun­den spä­ter ist er tot.

Flo­ri­an Bar­tho­lo­mäi © Cine­cen­trum Hannover/ARD/NDR

So beginnt der Tat­ort, in dem die Befeh­le der Kom­mis­sa­re ver­hal­len. In Fol­ge 1.000 des Sonn­tags­kri­mis tau­schen Char­lot­te Lind­holm und Klaus Borow­ski die Ermitt­ler­rol­le gegen den Part der Opfer – sie wer­den zu hilf­lo­sen Gei­seln eines hoch­ag­gres­si­ven Taxi­fah­rers.

Flo­ri­an Bar­tho­lo­mäi © Cine­cen­trum Hannover/ARD/NDR

Produktionsinformationen

„Taxi nach Leip­zig“ ist eine Pro­duk­ti­on der Cine­cen­trum Han­no­ver im Auf­trag des NDR. Der Film wur­de geför­dert mit Mit­teln der nord­me­dia Film- und Medi­en­ge­sell­schaft Niedersachsen/Bremen.

In den Haupt­rol­len spie­len Maria Furtwäng­ler, Axel Mil­berg und Flo­ri­an Bar­tho­lo­mäi. Regie führ­te Alex­an­der Adolph, der auch das Buch schrieb. Pro­du­zen­ten waren Georg Feil und Dag­mar Rosen­bau­er. Die Redak­ti­on lag bei Chris­ti­an Gran­de­rath (Fern­seh­film­chef NDR) und Chris­toph Pel­lan­der (NDR).

Der Juli­lä­ums-Tat­ort erreich­te 11,46 Mil­lio­nen Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er, was einem Markt­an­teil von 30,3 Pro­zent ent­spricht.

Pressestimmen

Bild.de

Der 1000. „Tat­ort“ wird mör­de­risch gut!

Berliner Morgenpost

Gro­ßes Fern­se­hen zum 1000. Tat­ort: Char­lot­te Lind­holm (Maria Furtwäng­ler) und Klaus Borow­ski (Axel Mil­berg) gemein­sam im Ein­satz. (…)  Wenn man an einen Jubi­lä­ums-Tat­ort beson­ders hohe Ansprü­che stel­len mag: Die­ser von Alex­an­der Adolph erfüllt sie mit Bra­vour.

Hamburger Abendblatt:

Jeder Satz sitzt in Taxi nach Leip­zig (…). Groß­ar­tig, wie der zuneh­mend aus­ti­cken­de Fah­rer die bei­den gestan­de­nen Kom­mis­sa­re immer mit „Klaus“ und „Char­lot­te“ anre­det, Punk­te für Ver­hal­tens­feh­ler ver­teilt, als wäre man im Klas­sen­zim­mer. Zwei spie­len Poli­zei, einer spielt den ein­sa­men Rächer. Das könn­te lus­tig sein, wenn es nicht so ernst wäre.

Süddeutsche.de

Alex­an­der Adolph (Buch und Regie) hat aus der Situa­ti­on im Auto ein span­nen­des, manch­mal skur­ri­les Kam­mer­spiel insze­niert, eini­ge Lie­bes­grü­ße an Quen­tin Taran­ti­no unter­ge­bracht und ein paar unver­meid­li­che Wöl­fe. Und wenn man inner­halb weni­ger Tage bei­de Fil­me mit dem Titel „Taxi nach Leip­zig“ ansieht, wird schon sehr deut­lich, dass im Lau­fe der Jah­re nicht alles nur schlech­ter gewor­den ist.

Spiegel.de

Kol­le­ge Arsch fährt mit: Für den 1000. „Tat­ort“ müs­sen sich die bei­den Ego-Ermitt­ler Lind­holm und Borow­ski auf engs­tem Raum zusam­men­rau­fen. Schö­ner, böser Jubi­lä­ums-Scho­cker.“

Tagesspiegel.de

Freun­de psy­cho­lo­gisch aus­ge­klü­gel­ter Macht­spie­le wer­den an dem 1000. „Tat­ort“ ihre Freu­de haben.

WELT.de

Per­fek­te Dia­lo­ge, span­nen­der Fall und ein Kam­mer­spiel mit Axel Mil­berg und Maria Furtwäng­ler: Am Sonn­tag läuft der tau­sends­te „Tat­ort“ – und was für einer. „Taxi nach Leip­zig“ ist ein Mei­len­stein.

ZEIT.de

Alex­an­der Adolph (…) gelingt mit Taxi nach Leip­zig ein Kunst­stück. Er hul­digt dem Jubi­lä­um ohne Sen­der­lo­go­mi­kro­fo­ne, Blu­men­sträu­ße und Fest­re­den und aktua­li­siert dem Tat­ort gleich­zei­tig die Form. Sein Taxi nach Leip­zig infil­triert die Kon­ven­tio­nen des Kri­mi­nal­films. Er setzt an die Stel­le des Sus­pen­se eines Whod­u­nit das Kam­mer­spiel einer span­nen­den Kryp­to-Live-Ermitt­lung, in der die Kom­mis­sa­re nicht mehr nur neu­tra­le Beob­ach­ter von außen, son­dern poten­zi­el­le Opfer sind.

Axel Mil­berg, Maria Furtwäng­ler © Cine­cen­trum Hannover/ARD/NDR

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