4‑teilige Doku-Reihe von Axel Fuhrmann
Bei der Premieren werden drei Folgen gezeigt. Auf die Vorführungen folgt ein Filmgespräch mit Regisseur Axel Fuhrmann, Schauspieler Joachim Król, dem Kinomanager des Tuschinski-Theaters in Amsterdam, David Hanemaayer, sowie mit Marianne Menze, ehemalige Geschäftsführerin der Lichtburg Essen. Es moderiert Christine Alt vom Saarländischen Rundfunk.




Grand Rex Paris, Königliches Theater Tuschinski Amsterdam, Nationales Filmtheater Uránia, Budapest, Lichtburg, Essen © DokFabrik/SR/Frank Vinken
Grand Rex, Paris
Erstausstrahlung: Sonntag, 3. Mai, 09.35 Uhr
Mit 2.700 Plätzen ist das Grand Rex der größte Art-déco-Filmpalast Europas. Jacques Haïk gab den Bau in Auftrag und brachte in den 1920er Jahren als Filmimporteur Charles Chaplin nach Frankreich. Das Kino, in dem es auch Wasserspiele gibt und das einen der angesagtesten Techno- und Elektro-Clubs von Paris beherbergt, ist ein Familienbetrieb in dritter Generation.




Grand Rex Paris , Im Zweiten Weltkrieg wurde das Grand Rex zu einem Soldatenkino, Charlie Chaplin im Grand Rex © Grand Rex/SR/DokFabrik
Lichtburg, Essen
Erstausstrahlung: Sonntag, 10. Mai, 09.25 Uhr
In dieser Folge von „Europas große Filmpaläste“ geht es nach Essen, wo 1928 mit der Lichtburg Deutschlands größter Kinopalast erbaut wurde. Im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet, im Krieg zerstört und 1950 wiedereröffnet, stand die Lichtburg Anfang der 2000er Jahre vor dem Aus, bis der legendäre Regisseur Wim Wenders sie vor dem Untergang rettete.




Lichtburg, Essen, Handabdruck von Wim Wenders im Blauen Salon der Lichtburg, Der Große Saal der Lichtburg © SR/DokFabrik
Königliches Theater Tuschinski, Amsterdam
Erstausstrahlung: Sonntag, 17. Mai, 09.00 Uhr
Elemente des Jugendstils, des Art déco und der Amsterdamer Schule prägen Fassade, Foyers und den Kinosaal des königlichen Theaters Tuschinski. „Europas große Filmpaläste“ präsentiert ein Kino, das der jüdische Unternehmer Abraham Tuschinski bauen ließ und das 1921 eröffnet wurde. Dort fand in Anwesenheit von Steven Spielberg die Europapremiere von „Schindlers Liste“ statt.




Königliches Theater Tuschinski Amsterdam © SR/DokFabrik
Nationales Filmtheater Uránia, Budapest
Erstausstrahlung: Sonntag, 24. Mai, 09.25 Uhr
Von dem deutschen Architekten Henrik Schmal 1896 in Budapest als Varieté-Theater erbaut, ist das Nationale Filmtheater Uránia bis heute ein architektonisches Wahrzeichen der Donaumetropole. „Europas große Filmpaläste“ zeigt die Fassade, die Foyers und den großen Saal im Stil der maurischen Architektur, die dieses Kino zu einer Stilikone des späten 19. Jahrhunderts machen.




Nationales Filmtheater Uránia, Budapes, Henrik Schmahl, Architekt des Uránia © DokFabrik/SR, Das Uránia nach dem Zweiten Weltkrieg © Uránia Nemzeti Filmszínház